Einmaleinlagen

By | 2016-08-04T15:54:03+00:00 Juni 22nd, 2016|Categories: Einlagen|Tags: , , , , , , , |0 Comments

Kathi hat in ihrem Bericht geschrieben wie und warum wir im Urlaub gewickelt haben. Im letzen Urlaub, der jetzt nur ein paar Tage her ist, haben wir eben auf Einmaleinlagen setzen müssen – da es nur Waschmaschinen gab die wahrscheinlich so voll mit Waschmittel waren, das wir unsere Windeln da einfach nicht waschen wollten.

Die Einmaleinlagen wurden uns gesponsert von:

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Wir haben 3 Marken mit in den Urlaub genommen:

  • gDiaper Einmaleinlagen
  • Flip Einmaleinlagen
  • Petit Pea Einlagen
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gDiaper – Flip – Petit Pea

Welche Windeln/Überhosen haben wir mitgenommen? (Speziell für die Einmaleinlagen)

  • Culla di Teby
  • Doujan
  • Windelmanufaktur Windel

Zu Anfang sollte ich eines vorweg nehmen: diese 3 Einlagen-Marken sind absolout Plastik frei und kompostierbar, sie haben also nichts gemein mit den (heute) „normalen“ WegWerfWindeln. Hier kommt also kein Plastik/Polyester ans Kind!

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Angefangen haben wir mit den Petit Pea Einlagen – nicht weil ich das wollte – nein, weil, die Packung auf der Fahrt im Auto aufgerissen war.
Die Einlagen sind auch gleichzeitig die kleinsten – ich habe mir von Anfang an gedacht das eine nicht reichen wird. Nach dem ersten Versuch mit einer Einlage wurde mir das auch bestätigt. Einmal pipi drin, war die Einlage klatschnass und musste dringend gewechselt werden – so war es keine Option für einen Ausflug!
Mit 2 Einlagen war es dann besser, da die Einlagen nicht so groß sind, war es vom Platz in der Windel her auch okay.
Wir haben die erste Packung der Petit Pea dann innerhalb von 3-4 Tagen leer gemacht, da wir mit der Leistung sehr zufrieden waren.

Danach habe ich die gDiaper- Einlagen ausgepackt. Diese ist deutlich größer, breiter sowie länger – dafür aber nicht so dick. Das mit der „dicke“ sollte sich aber schnell ändern wenn Flüssigkeit drauf kommt. Die G-Einlagen haben nämlich den größten Anteil an sodium polyacrylate (SAP, Superabsorber). Das wird auch im Flüssigkeitstest (weiter unten) deutlich.
Ich habe mit diesen Einlagen einen Fehler begangen, ich habe sie in der Mitte geknickt in die Überhose gelegt – böser Fehler. Das SAP hat sich so ausgeweitet das die Einlage gerissen ist – ich habe erst gedacht meine Tochter hat am Strand wieder ordentlich Sand gegessen – denn das ist nicht unwahrscheinlich, wir haben des Öfteren Sand im Stuhl gehabt!!! – aber in diesem Fall war es das SAP-Gele das sich in der Windel verteilt hatte. Ekelig.
Beim nächsten mal war ich schlauer und habe die Einlagen an der Oberen bzw Unteren Kante geknickt – so wie es in der Anleitung auf der Packung steht (Typisch Mann – RTFM!!).
Die Saugleistung der gDiaper ist wirklich gut! – mit einer Einlage kommt man weiter als mit 2 Petit Pea. Dafür ist mehr SAP drin.

Die 3 Einlage ist die Flip Einmaleinlage. Breiter als die Petit Pea, schmaler als die g, und noch ein tick länger. Auch diese Einlage konnten wir „einzeln“ nutzen, sie war also von der Saugleistung her gut genug für einen Ausflug & Strand (wobei Töchterchen am Strand eher keine Windel an hatte). Die Flip Einlage hat einen relativ breiten Rand, den man beim einlegen in die Windel ausklappt. Somit kann Flüssigkeit die nach außen läuft wieder zurück in den Saugkern der Einlage geführt werden und das Auslaufen kann etwas minimiert werden, sofern das überhaupt passiert, denn die Einlagen saugen sehr schnell.

Natürlich musste ich mir die Einlagen von innen ansehen – also Schere frei und los geschnitten. Gar nicht so einfach denn die Schere in der Urlaubswohnung war scharf wie ein Ofenrohr.
Als erstes habe ich die Petit Pea Einlagen aufgeschnitten – bis zu dem Zeitpunkt habe ich immer gedacht die hat kein SAP – denkste. Wenn auch wenig kam mir sofort ein Pulver entgegen:

Ich habe es dann zusammen geschoben und Wasser drauf geträufelt. Vorher habe ich SAP nie gesehen – erschecken faszinierend. Das Pulver hat sich SOFORT in Gele verwandelt und wurde quasi „trocken“.
Bei den G’s und den Flip Einlagen kam mir dann noch mehr sodium polyacrylate entgegen, steht aber auch auf der Packung :] – Aufgefallen ist mir das die Struktur der beiden Einlagen Wabenförmig gepresst war, die Petit Pea glatt.

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Nach dem klar war: Innen alle gleich nur der SAP Anteil unterschiedlich – ging es an den Saugtest.
Ich habe mir eine LifeFactory geschnappt und sie mit ca 125ml gefüllt. Dieses Menge dann auf die Saugeinlagen gegossen. Alle 3 Einlagen haben die Flüssigkeit gut aufgenommen. Die Petit Pea war danach deutlich naßer als die anderen 3. Daran änderte sich auch nichts mehr – ganz anders bei der gRefil – die war zum Anfang auch sehr naß und dann kam der SAP: die Flüssigkeit wurde komplett aufgenommen und die Einlage war nur noch leicht feucht. Nachteil davon ist, aber das die Einlage deutlich an Volumen zugenommen hat und auch unflexibler geworden ist.
Darauf hin habe weitere ~250ml auf die Einlage gekippt – auch diese wurden aufgenommen. Dann kam mir die Einlage aber sehr voll vor.
Bei der Flip Einlage gab es ein anderes Phänomen. Die Flüssigkeit ist eigentlich durch die Einlage durch gelaufen und wurde dann wieder aufgenommen und im SAP eingeschlossen. Vielleicht habe ich einfach zu schnell gekippt ;)

Damit kann ich eigentlich alle 3 Einlagen empfehlen – wer weniger SAP haben will greift zur Petit Pea, wer viel Saugvolumen braucht greift zu gDiaper – guter Mittelweg ist die Flip Einlage.

Kaufen könnt ihr die Einlagen bei:

stoffywelt.de anged

 

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Ich bin Vater von 2 Kindern, Inhaber von saler.it, Blogger und Administrator bei der Talanx. Fragen? Sprecht mich an :)

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